DIALOG der AUSDRUCKSFORMEN
BENJAMIN SCHMID & FRIENDS
Samstag, 13. Juni, 19:30 Uhr
Veranstaltungszentrum Altaussee
Programm
Eugene Ysaye
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Drei Werke, drei Ausdrucksformen – und doch ein gemeinsamer Ursprung: die Idee, dass Musik Sprache ist.
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Benjamin Schmid - Violine
© Lienbacher
Benjamin Schmid - ViolineSeit seinem Debut bei den Salzburger Festspielen als Solo-Partner von Sir Yehudi Menuhin im Jahre 1986 hat sich Benjamin Schmid mit seiner weltweiten, stets intensiven Konzerttätigkeit in etwa 3000 Live- Konzerten zu einem der wichtigsten Violinisten unserer Zeit entwickelt. Der Sieg des Carl-Flesch-Wettbewerbs 1992 in London, bei dem er auch den Mozart-, den Beethoven- und den Publikumspreis zuerkannt bekam, brachte neben anderen Wettbewerbspreisen den internationalen Durchbruch für den aus Wien stammenden Geiger Benjamin Schmid. Seither gastierte er auf den wichtigsten Bühnen der Welt mit namhaften Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, dem Philharmonia Orchestra London, den Petersburger Philharmonikern, dem Concertgebouw Orchester Amsterdam, dem Leipziger Gewandthausorchester oder dem Tonhalle Orchester Zürich.
Seine solistische Qualität, die außerordentliche Bandbreite seines Repertoires – neben allen gängigen Werken spielt er etwa auch die Violinkonzerte von Wolf Ferrari, Gulda, Korngold, Elgar, Weill, Dutilleux oder Weinberg – und insbesondere auch seine improvisatorischen Fähigkeiten im Jazz machen ihn zu einem Geiger mit unvergleichlichem Profil. Benjamin Schmids über 60 CDs wurden zuletzt mit dem OPUS KLASSIK Preis 2021, zum Teil mehrmals mit dem Deutschen Schallplattenpreis (als einziger Geiger in den Kategorien Klassik und Jazz), dem Echo-Klassik-Preis, Grammophone Editor’s Choice oder der Strad Selection ausgezeichnet. Neben Einspielungen des Standardrepertoires der Violinkonzerte von Mozart, Beethoven, Bruch, Mendelssohn, Tschaikowsky, Wieniawski oder Brahms sind besonders seine prämierten Neuentdeckungen der Violinkonzerte von Erich Wolfgang Korngold, Ermanno Wolf Ferrari, Mieczyslaw Weinberg, Friedrich Gulda (Violin- und Cellokonzert) , György Ligeti, Nicolo Paganini - Kreisler und Max Reger zu nennen. Anlässlich seines 50sten Geburtstages gab OehmsClassics „Benjamin Schmid Complete OehmsClassics Recordings“ (20 CD Box) heraus. Benjamin Schmid trat mehrmals in weltweit ausgestrahlten TV-Konzerten mit den Wiener Philharmonikern auf: mit Seiji Ozawa bei den Salzburger Festspielen oder mit Valery Gergiev beim Sommernachtskonzert Schönbrunn; beide erschienen auf CD und DVD bei der Deutschen Grammophon Gesellschaft und bei OehmsClassics. Mehrere weltweit ausgestrahlte Dokumentarfilme über Benjamin Schmid komplettieren den außergewöhnlichen Rang des Geigers.
In Salzburg, Österreich, wo er mit seiner Frau, der Pianistin Ariane Haering, und ihren gemeinsamen vier Kindern lebt, widmet sich Benjamin Schmid als Professor und Mentor seinen Studenten an der Universität Mozarteum, hier wurde er u.a. mit dem „Internationalen Preis für Kunst und Kultur“ ausgezeichnet. Darüber hinaus gibt er weltweit Masterclasses, war Professor und Gastprofessor an der Hochschule der Künste Bern/CH und fungiert als Juryvorsitz des Internationalen Mozart Wettbewerbs Salzburg. Als Künstlerischer Leiter des Musikfestivals ClassixKempten in Deutschland verantwortet er eine von Kritik und Publikum umjubelte Konzertwoche im September, die sich erstrangige, aber auch rare Kammermusik und Jazzkonzerte zum Ziel setzt. Ab der Saison 2020/21 wurde Benjamin Schmid zum Künstlerischen Leiter des Kammerorchesters Musica Vitae in Växjö, Schweden ernannt und plant auch hier ein durch Klassik und Jazzeinflüsse profiliertes Programm, das gleichzeitig CD-Erstaufnahmen neuer für Benjamin Schmid geschriebener Werke plant. Schließlich ist Benjamin Schmid auch künstlerischer Leiter des Orchesters Salzburger Orchester Solisten (SAOS) , mit dem Musik des 20. Jahrhunderts im Vordergrund steht. Benjamin Schmid ist als einer der wichtigsten Geiger im Buch „Die Großen Geiger des 20. Jahrhunderts,“ von Jean-Michel Molkou (Verlag Buchet-Chastel, 2014) porträtiert.
Er konzertiert auf der „ex Viotti 1718“- Stradivarius Violine, die ihm die Österreichische Nationalbank zur Verfügung stellt, sowie auf einer modernen Geige aus dem Jahre 2015 von Wiltrud Fauler.
Seine solistische Qualität, die außerordentliche Bandbreite seines Repertoires – neben allen gängigen Werken spielt er etwa auch die Violinkonzerte von Wolf Ferrari, Gulda, Korngold, Elgar, Weill, Dutilleux oder Weinberg – und insbesondere auch seine improvisatorischen Fähigkeiten im Jazz machen ihn zu einem Geiger mit unvergleichlichem Profil. Benjamin Schmids über 60 CDs wurden zuletzt mit dem OPUS KLASSIK Preis 2021, zum Teil mehrmals mit dem Deutschen Schallplattenpreis (als einziger Geiger in den Kategorien Klassik und Jazz), dem Echo-Klassik-Preis, Grammophone Editor’s Choice oder der Strad Selection ausgezeichnet. Neben Einspielungen des Standardrepertoires der Violinkonzerte von Mozart, Beethoven, Bruch, Mendelssohn, Tschaikowsky, Wieniawski oder Brahms sind besonders seine prämierten Neuentdeckungen der Violinkonzerte von Erich Wolfgang Korngold, Ermanno Wolf Ferrari, Mieczyslaw Weinberg, Friedrich Gulda (Violin- und Cellokonzert) , György Ligeti, Nicolo Paganini - Kreisler und Max Reger zu nennen. Anlässlich seines 50sten Geburtstages gab OehmsClassics „Benjamin Schmid Complete OehmsClassics Recordings“ (20 CD Box) heraus. Benjamin Schmid trat mehrmals in weltweit ausgestrahlten TV-Konzerten mit den Wiener Philharmonikern auf: mit Seiji Ozawa bei den Salzburger Festspielen oder mit Valery Gergiev beim Sommernachtskonzert Schönbrunn; beide erschienen auf CD und DVD bei der Deutschen Grammophon Gesellschaft und bei OehmsClassics. Mehrere weltweit ausgestrahlte Dokumentarfilme über Benjamin Schmid komplettieren den außergewöhnlichen Rang des Geigers.
In Salzburg, Österreich, wo er mit seiner Frau, der Pianistin Ariane Haering, und ihren gemeinsamen vier Kindern lebt, widmet sich Benjamin Schmid als Professor und Mentor seinen Studenten an der Universität Mozarteum, hier wurde er u.a. mit dem „Internationalen Preis für Kunst und Kultur“ ausgezeichnet. Darüber hinaus gibt er weltweit Masterclasses, war Professor und Gastprofessor an der Hochschule der Künste Bern/CH und fungiert als Juryvorsitz des Internationalen Mozart Wettbewerbs Salzburg. Als Künstlerischer Leiter des Musikfestivals ClassixKempten in Deutschland verantwortet er eine von Kritik und Publikum umjubelte Konzertwoche im September, die sich erstrangige, aber auch rare Kammermusik und Jazzkonzerte zum Ziel setzt. Ab der Saison 2020/21 wurde Benjamin Schmid zum Künstlerischen Leiter des Kammerorchesters Musica Vitae in Växjö, Schweden ernannt und plant auch hier ein durch Klassik und Jazzeinflüsse profiliertes Programm, das gleichzeitig CD-Erstaufnahmen neuer für Benjamin Schmid geschriebener Werke plant. Schließlich ist Benjamin Schmid auch künstlerischer Leiter des Orchesters Salzburger Orchester Solisten (SAOS) , mit dem Musik des 20. Jahrhunderts im Vordergrund steht. Benjamin Schmid ist als einer der wichtigsten Geiger im Buch „Die Großen Geiger des 20. Jahrhunderts,“ von Jean-Michel Molkou (Verlag Buchet-Chastel, 2014) porträtiert.
Er konzertiert auf der „ex Viotti 1718“- Stradivarius Violine, die ihm die Österreichische Nationalbank zur Verfügung stellt, sowie auf einer modernen Geige aus dem Jahre 2015 von Wiltrud Fauler.
Linus Roth - Violine
© Kaupo Kikkas
Nachdem Linus Roth bereits 2006 zum ECHO-Nachwuchskünstler gekürt wurde, erhielt er 2017 seine zweite ECHO Auszeichnung für die Einspielung der Violinkonzerte von Schostakowitsch und Tschaikowsky mit dem London Symphony Orchestra unter Thomas Sanderling.
Linus Roth hat sich zudem nicht nur mit Standardrepertoire, sondern auch mit der Wieder- oder Neuentdeckung zu Unrecht vergessener Werke einen internationalen Namen gemacht. Mit besonderem Interesse widmet sich Linus Roth in Konzert und Aufnahme dem Schaffen von Mieczysław Weinberg, dessen Gesamtwerk für Violine er als weltweit erster Geiger auf CD eingespielt hat. Das Oeuvre von Mieczysław Weinberg in der Öffentlichkeit bekannter zu machen, ist auch das Anliegen der Internationalen Weinberg Society, einem von Linus Roth gegründetem gemeinnützigen Verein.
Nachdem Linus Roth die Vorklasse von Prof. Nicolas Chumachenco an der Musikhochschu-le Freiburg besucht hatte, studierte er zuerst bei Prof. Zakhar Bron. Darauf folgten mehrere Studienjahre bei Prof. Ana Chumachenco. Während seiner Studienzeit war er außerdem Sti-pendiat der Anne-Sophie Mutter Stiftung.
Im Oktober 2012 wurde Linus Roth auf eine Professur für Violine an das "Leopold-Mozart-Zentrum" der Universität Augsburg berufen und ist außerdem der Künstlerische Leiter des Internationalen Violinwettbewerb Leopold Mozart.
Künstlerischer Leiter ist Linus Roth auch bei dem von ihm gegründeten internationalen Festival Ibiza Concerts, sowie der Musik-festspiele Schwäbischer Frühling in Ochsenhausen.
Linus Roth spielt die Stradivari „Dancla“ aus dem Jahr 1703 - eine freundliche Leihgabe der Musikstiftung der L-Bank Baden-Württemberg.
Linus Roth hat sich zudem nicht nur mit Standardrepertoire, sondern auch mit der Wieder- oder Neuentdeckung zu Unrecht vergessener Werke einen internationalen Namen gemacht. Mit besonderem Interesse widmet sich Linus Roth in Konzert und Aufnahme dem Schaffen von Mieczysław Weinberg, dessen Gesamtwerk für Violine er als weltweit erster Geiger auf CD eingespielt hat. Das Oeuvre von Mieczysław Weinberg in der Öffentlichkeit bekannter zu machen, ist auch das Anliegen der Internationalen Weinberg Society, einem von Linus Roth gegründetem gemeinnützigen Verein.
Nachdem Linus Roth die Vorklasse von Prof. Nicolas Chumachenco an der Musikhochschu-le Freiburg besucht hatte, studierte er zuerst bei Prof. Zakhar Bron. Darauf folgten mehrere Studienjahre bei Prof. Ana Chumachenco. Während seiner Studienzeit war er außerdem Sti-pendiat der Anne-Sophie Mutter Stiftung.
Im Oktober 2012 wurde Linus Roth auf eine Professur für Violine an das "Leopold-Mozart-Zentrum" der Universität Augsburg berufen und ist außerdem der Künstlerische Leiter des Internationalen Violinwettbewerb Leopold Mozart.
Künstlerischer Leiter ist Linus Roth auch bei dem von ihm gegründeten internationalen Festival Ibiza Concerts, sowie der Musik-festspiele Schwäbischer Frühling in Ochsenhausen.
Linus Roth spielt die Stradivari „Dancla“ aus dem Jahr 1703 - eine freundliche Leihgabe der Musikstiftung der L-Bank Baden-Württemberg.
Ziyu He - Viola
© S. Palurovic
Der herausragende Geiger Ziyu He gehörte zu den jüngsten Solisten der Wiener Philharmoniker, als er 2017 im Alter von nur 17 Jahren unter Adam Fischer sein Debüt mit diesem Weltklasse-Orchester im Musikverein Wien gab. Bereits im Jahr zuvor hatte er sowohl den Internationalen Mozart-Wettbewerb Salzburg als auch den Yehudi-Menuhin-Wettbewerb gewonnen; 2014 wurde er zudem als Eurovision Young Musician of the Year ausgezeichnet.
Ziyu He konzertierte unter anderem mit den Wiener Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, dem Mariinsky-Orchester St. Petersburg, dem Macau Orchestra, der Suzhou Philharmonic, dem Wiener Kammerorchester, der Beethoven Philharmonie, dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI, dem Ulster Orchestra, den Bochumer Symphonikern, dem China Philharmonic Orchestra, dem Shanghai Philharmonic, dem Beijing Symphony Orchestra, dem Orchestra of the National Center for the Performing Arts, der Georgian Philharmonic, der Filarmonica del Teatro Comunale di Bologna, dem Orchestra della Toscana, der Zagreber Philharmonie, der Sofia Philharmonic, dem Singapore Symphony Orchestra sowie dem Mozarteumorchester Salzburg. Zu den Dirigenten, mit denen er zusammenarbeitete, zählen unter anderem Adam Fischer, Christopher Warren-Green, Choo Hoey, Tung-Chieh Chuang, David Brophy, Diego Matheuz, Guoyong Zhang, Howard Griffiths, Ilyich Rivas, Joji Hattori, Kazuki Yamada, Kerem Hasan, Kriistina Poska, Lu Jia, Michele Nitti, Nikoloz Rachveli, Pietari Inkinen, Thomas Rösner, Riccardo Minasi, Steven Sloane, Lio Kuokman, Valery Gergiev und Hans Graf.
Zu seinen jüngsten Engagements zählen sein Debüt bei den Wiener Symphonikern unter Lio Kuokman sowie wiederholte Einladungen von Hans Graf zum Singapore Symphony Orchestra für Konzerte und CD-Produktionen. Darüber hinaus trat er mit der Camerata Schweiz, der Belgrader Philharmonie und Howard Griffiths sowie mit der Sofia Philharmonic unter Uroš Lajovic auf, war bei den BBC Belfast Proms zu hören und gab sein Debüt beim George-Enescu-Festival. Zu den Höhepunkten des vergangenen Jahres zählen ein Konzert sowie Einspielungen von Werken Hans Werner Henzes mit dem Mozarteumorchester Salzburg unter Lin Liao sowie Soloabende im Wiener Konzerthaus in der Reihe „Great Talents“. Konzerte mit dem Suzhou Symphony Orchestra unter Thomas Rösner, Auftritte in München in der Reihe „Rising Stars“ sowie gemeinsame Projekte mit Benjamin Schmid ergänzen die aktuelle Saison. Als Mitglied des renommierten Altenberg Trios ist er regelmäßig in dessen Konzertreihe im Brahms-Saal des Wiener Musikvereins zu erleben.
Ziyu He begann im Alter von fünf Jahren in seiner Heimat China bei Xiangrong Zhang mit dem Violinunterricht. Bereits mit zehn Jahren wurde er von Paul Roczek an die Universität Mozarteum Salzburg eingeladen. Dort schloss er im Sommer 2021 sein Masterstudium Violine ab und setzte seine Ausbildung in einem Postgraduiertenstudium bei Benjamin Schmid fort. Parallel dazu absolvierte er ein Masterstudium Viola bei Thomas Riebl, das er im Februar 2023 mit Auszeichnung abschloss. Er spielt eine Antonio-Stradivari-Violine „ex Rouse-Boughton“ aus dem Jahr 1698, eine Leihgabe der Österreichischen Nationalbank, sowie eine Bratsche von Giuseppe Guadagnini (1797), die ihm von privaten Förderern zur Verfügung gestellt wird.
Ziyu He konzertierte unter anderem mit den Wiener Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, dem Mariinsky-Orchester St. Petersburg, dem Macau Orchestra, der Suzhou Philharmonic, dem Wiener Kammerorchester, der Beethoven Philharmonie, dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI, dem Ulster Orchestra, den Bochumer Symphonikern, dem China Philharmonic Orchestra, dem Shanghai Philharmonic, dem Beijing Symphony Orchestra, dem Orchestra of the National Center for the Performing Arts, der Georgian Philharmonic, der Filarmonica del Teatro Comunale di Bologna, dem Orchestra della Toscana, der Zagreber Philharmonie, der Sofia Philharmonic, dem Singapore Symphony Orchestra sowie dem Mozarteumorchester Salzburg. Zu den Dirigenten, mit denen er zusammenarbeitete, zählen unter anderem Adam Fischer, Christopher Warren-Green, Choo Hoey, Tung-Chieh Chuang, David Brophy, Diego Matheuz, Guoyong Zhang, Howard Griffiths, Ilyich Rivas, Joji Hattori, Kazuki Yamada, Kerem Hasan, Kriistina Poska, Lu Jia, Michele Nitti, Nikoloz Rachveli, Pietari Inkinen, Thomas Rösner, Riccardo Minasi, Steven Sloane, Lio Kuokman, Valery Gergiev und Hans Graf.
Zu seinen jüngsten Engagements zählen sein Debüt bei den Wiener Symphonikern unter Lio Kuokman sowie wiederholte Einladungen von Hans Graf zum Singapore Symphony Orchestra für Konzerte und CD-Produktionen. Darüber hinaus trat er mit der Camerata Schweiz, der Belgrader Philharmonie und Howard Griffiths sowie mit der Sofia Philharmonic unter Uroš Lajovic auf, war bei den BBC Belfast Proms zu hören und gab sein Debüt beim George-Enescu-Festival. Zu den Höhepunkten des vergangenen Jahres zählen ein Konzert sowie Einspielungen von Werken Hans Werner Henzes mit dem Mozarteumorchester Salzburg unter Lin Liao sowie Soloabende im Wiener Konzerthaus in der Reihe „Great Talents“. Konzerte mit dem Suzhou Symphony Orchestra unter Thomas Rösner, Auftritte in München in der Reihe „Rising Stars“ sowie gemeinsame Projekte mit Benjamin Schmid ergänzen die aktuelle Saison. Als Mitglied des renommierten Altenberg Trios ist er regelmäßig in dessen Konzertreihe im Brahms-Saal des Wiener Musikvereins zu erleben.
Ziyu He begann im Alter von fünf Jahren in seiner Heimat China bei Xiangrong Zhang mit dem Violinunterricht. Bereits mit zehn Jahren wurde er von Paul Roczek an die Universität Mozarteum Salzburg eingeladen. Dort schloss er im Sommer 2021 sein Masterstudium Violine ab und setzte seine Ausbildung in einem Postgraduiertenstudium bei Benjamin Schmid fort. Parallel dazu absolvierte er ein Masterstudium Viola bei Thomas Riebl, das er im Februar 2023 mit Auszeichnung abschloss. Er spielt eine Antonio-Stradivari-Violine „ex Rouse-Boughton“ aus dem Jahr 1698, eine Leihgabe der Österreichischen Nationalbank, sowie eine Bratsche von Giuseppe Guadagnini (1797), die ihm von privaten Förderern zur Verfügung gestellt wird.
Andreas Brantelid - Cello
© Ida Wang
Andreas Brantelid wurde 1987 als Kind schwedisch-dänischer Eltern in Kopenhagen geboren und erhielt ersten Cellounterricht von seinem Vater Ingemar. Im Alter von vierzehn Jahren debütierte er mit Elgars Cellokonzert beim Royal Danish Orchestra in Kopenhagen. Heute ist Andreas Brantelid einer der gefragtesten Künstler aus Skandinavien, der mit seinen tiefgehenden Interpretationen, seinem farbenreichen Klang und mit seiner gewinnenden Persönlichkeit seit Jahren das Konzertpublikum in aller Welt begeistert.
Zu seinen herausragenden Orchesterengagements der jüngsten Zeit zählten Konzerte mit dem London Philharmonic Orchestra, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, BBC Symphony und BBC Philharmonic, dem Tonhalle-Orchester Zürich, Mahler Chamber Orchestra, Brussels Philharmonic, Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, Netherlands Radio Philharmonic, Seattle Symphony, mit dem hr-Sinfonieorchester, MDR Sinfonieorchester, den Hamburger Symphonikern, dem Orchestre des Champs-Elysées, Scottish Chamber Orchestra und dem Münchner Kammerorchester sowie allen führenden Orchestern Nordeuropas. Er arbeitete bereits mit zahlreichen herausragenden Dirigenten wie Andris Nelsons, Esa-Pekka Salonen, Philippe Herreweghe, Vasily Petrenko, Thomas Dausgaard, Pablo Heras-Casado, Andrew Manze, Jonathan Nott, Sakari Oramo, Jukka-Pekka Saraste, Robin Ticciati und Heinrich Schiff zusammen.
Zu den Künstlern, die Andreas Brantelid besonders beeinflusst haben, zählen der Pianist Bengt Forsberg und der Geiger Nils-Erik Sparf, die beide mit ihm in unterschiedlichen Formaten seit 2002 kammermusikalisch in Erscheinung getreten sind. Mit Daniel Barenboim, Gidon Kremer, Joshua Bell, Vadim Repin, Nikolaj Znaider, Lawrence Power und Paul Badura-Skoda hat er ebenfalls kammermusikalisch zusammengearbeitet. Mit der deutschen Geigerin Veronika Eberle und dem israelischen Pianisten Shai Wosner hat er ein eigenständiges Klaviertrio gebildet.
Andreas Brantelid ist Konzertsälen in aller Welt aufgetreten, darunter in New York (Carnegie Hall und Alice Tully Hall), London (Wigmore Hall), Amsterdam (Concertgebouw), Barcelona (Palau de la Música), Salzburg (Mozarteum) und Tokio (Metropolitan Theatre). Er war bei führenden Festivals wie in Verbier, Lockenhaus, Jerusalem, Bad Kissingen, bei den Dresdner Musikfestspielen, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, Stavanger, Bergen, Risør, Kuhmo und den Wiener Festwochen zu hören und gehörte der Lincoln Center Chamber Music Society in New York an.
Seine erste CD mit Cellokonzerten von Tschaikowsky, Schumann und Saint-Saëns wurde 2008 bei EMI veröffentlicht. Darauf folgten eine CD mit Kammermusik von Chopin einschließlich seiner Cellosonate (2010) und eine „Encore“ CD (2012). Ein Album mit sämtlichen Werken Griegs für Cello und Klavier wurde beim Label BIS 2015 veröffentlicht. 2016 erscheint seine Einspielung beim Label BIS aller Cello-Werke von Gabriel Fauré. Zuletzt veröffentlichte er 2021 eine vielbeachtete CD mit beiden Haydn-Cellokonzerten mit dem Ensemble Concerto Copenhagen unter der Leitung von Lars Ulrik Mortensen. Seine neueste Veröffentlichung "48 Strings" aus dem Jahr 2022 enthält Musik für eines, zwei vier und zwölf Celli und ist eine Hommage an die vier größten Cellisten vom Beginn des 20. Jahrhunderts.
Andreas Brantelid gewann den Ersten Preis beim Eurovision Young Musicians Competition (2006) und beim Paulo International Cello Competition (2007). Er war 2008 Gewinner des Borletti-Buitoni Trust Fellowship sowie Mitglied des BBC New Generation Artist Programms 2008-2011. In der Saison 2008/09 war er ein „Rising Star” der European Concert Hall Organization-Konzertreihe. 2015 gewann er auch das renommierte Carl-Nielsen-Stipendium in Kopenhagen.
Er spielt die „Boni-Hegar“ Stradivarius aus dem Jahr 1707, eine Leihgabe des norwegischen Kunstsammlers Christen Sveaas. Andreas Brantelid studierte von 2008 bis 2011 an der Kronberg Academy bei Frans Helmerson.
Zu seinen herausragenden Orchesterengagements der jüngsten Zeit zählten Konzerte mit dem London Philharmonic Orchestra, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, BBC Symphony und BBC Philharmonic, dem Tonhalle-Orchester Zürich, Mahler Chamber Orchestra, Brussels Philharmonic, Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, Netherlands Radio Philharmonic, Seattle Symphony, mit dem hr-Sinfonieorchester, MDR Sinfonieorchester, den Hamburger Symphonikern, dem Orchestre des Champs-Elysées, Scottish Chamber Orchestra und dem Münchner Kammerorchester sowie allen führenden Orchestern Nordeuropas. Er arbeitete bereits mit zahlreichen herausragenden Dirigenten wie Andris Nelsons, Esa-Pekka Salonen, Philippe Herreweghe, Vasily Petrenko, Thomas Dausgaard, Pablo Heras-Casado, Andrew Manze, Jonathan Nott, Sakari Oramo, Jukka-Pekka Saraste, Robin Ticciati und Heinrich Schiff zusammen.
Zu den Künstlern, die Andreas Brantelid besonders beeinflusst haben, zählen der Pianist Bengt Forsberg und der Geiger Nils-Erik Sparf, die beide mit ihm in unterschiedlichen Formaten seit 2002 kammermusikalisch in Erscheinung getreten sind. Mit Daniel Barenboim, Gidon Kremer, Joshua Bell, Vadim Repin, Nikolaj Znaider, Lawrence Power und Paul Badura-Skoda hat er ebenfalls kammermusikalisch zusammengearbeitet. Mit der deutschen Geigerin Veronika Eberle und dem israelischen Pianisten Shai Wosner hat er ein eigenständiges Klaviertrio gebildet.
Andreas Brantelid ist Konzertsälen in aller Welt aufgetreten, darunter in New York (Carnegie Hall und Alice Tully Hall), London (Wigmore Hall), Amsterdam (Concertgebouw), Barcelona (Palau de la Música), Salzburg (Mozarteum) und Tokio (Metropolitan Theatre). Er war bei führenden Festivals wie in Verbier, Lockenhaus, Jerusalem, Bad Kissingen, bei den Dresdner Musikfestspielen, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, Stavanger, Bergen, Risør, Kuhmo und den Wiener Festwochen zu hören und gehörte der Lincoln Center Chamber Music Society in New York an.
Seine erste CD mit Cellokonzerten von Tschaikowsky, Schumann und Saint-Saëns wurde 2008 bei EMI veröffentlicht. Darauf folgten eine CD mit Kammermusik von Chopin einschließlich seiner Cellosonate (2010) und eine „Encore“ CD (2012). Ein Album mit sämtlichen Werken Griegs für Cello und Klavier wurde beim Label BIS 2015 veröffentlicht. 2016 erscheint seine Einspielung beim Label BIS aller Cello-Werke von Gabriel Fauré. Zuletzt veröffentlichte er 2021 eine vielbeachtete CD mit beiden Haydn-Cellokonzerten mit dem Ensemble Concerto Copenhagen unter der Leitung von Lars Ulrik Mortensen. Seine neueste Veröffentlichung "48 Strings" aus dem Jahr 2022 enthält Musik für eines, zwei vier und zwölf Celli und ist eine Hommage an die vier größten Cellisten vom Beginn des 20. Jahrhunderts.
Andreas Brantelid gewann den Ersten Preis beim Eurovision Young Musicians Competition (2006) und beim Paulo International Cello Competition (2007). Er war 2008 Gewinner des Borletti-Buitoni Trust Fellowship sowie Mitglied des BBC New Generation Artist Programms 2008-2011. In der Saison 2008/09 war er ein „Rising Star” der European Concert Hall Organization-Konzertreihe. 2015 gewann er auch das renommierte Carl-Nielsen-Stipendium in Kopenhagen.
Er spielt die „Boni-Hegar“ Stradivarius aus dem Jahr 1707, eine Leihgabe des norwegischen Kunstsammlers Christen Sveaas. Andreas Brantelid studierte von 2008 bis 2011 an der Kronberg Academy bei Frans Helmerson.
Filipe Pinto-Ribeiro - Klavier
© Rita Carmo
Der Pianist Filipe Pinto-Ribeiro zählt zu den bedeutendsten portugiesischen Künstlerpersönlichkeiten der letzten Jahrzehnte und zu den international erfolgreichsten Vertretern seines Landes – sowohl als Solist, Kammermusiker als auch als künstlerischer Leiter.
Geboren in Porto, wo er seine musikalische Ausbildung begann, schloss er im Jahr 2000 sein Studium sowie seine Promotion am Tschaikowski-Konservatorium Moskau ab. Dort studierte er fünf Jahre lang bei der renommierten Pianistin und Pädagogin Lyudmila Roschina. Seither führt ihn seine internationale Karriere in die bedeutendsten Konzertreihen und Festivals Europas, Amerikas, Asiens und Ozeaniens.
Als „Poet des Klaviers“ bezeichnet, verfügt Filipe Pinto-Ribeiro über ein außergewöhnlich breites Repertoire. Er versteht sich als musikalisches „Chamäleon“, das sich gleichermaßen in der Musik der Romantik, des Barock und der Gegenwart zu Hause fühlt. Dabei hat er Werke von Komponisten wie Bruce Adolphe, Eurico Carrapatoso, Luís Tinoco und Marcelo Nisinman uraufgeführt. Seine Klavierabende zeichnen sich durch besonders anspruchsvolle und originelle Programme aus – er ist der einzige portugiesische Pianist, der den bedeutendsten Klavierzyklus des 20. Jahrhunderts vollständig interpretiert: die 24 Präludien und Fugen op. 87 von Dmitri Schostakowitsch. Seine Solo-Diskografie umfasst fünf CDs und dokumentiert seine stilistische Vielseitigkeit mit Werken von Bach bis Ravel, von Beethoven bis Mussorgsky, von Debussy bis Prokofjew sowie mit Kompositionen portugiesischer Autoren.
Eine besondere Leidenschaft gilt der Kammermusik. In diesem Bereich arbeitete er mit zahlreichen international führenden Künstlern zusammen, darunter José van Dam, Gary Hoffman, Gérard Caussé, Eldar Nebolsin, Benjamin Schmid, Janne Saksala, Renaud Capuçon, Adrian Brendel, Pascal Moraguès, Mihaela Martin, Christian Poltéra, Liza Ferschtman, Lars Anders Tomter, Pieter Wispelwey, Anna Samuil, Viviane Hagner, Frans Helmerson, Sergei Nakariakov, Michel Portal und Radek Baborák. 1998 gründete er gemeinsam mit seiner Ehefrau, der peruanischen Pianistin Rosa Maria Barrantes, ein Klavierduo, mit dem er unter anderem ein Album mit französischer Musik für Klavier zu vier Händen veröffentlichte.
Als Solist trat er mit führenden Orchestern in Portugal sowie in zahlreichen Ländern Europas und darüber hinaus auf, darunter Österreich, Belgien, Spanien, Kuba, die Slowakei, Russland, Armenien und Ungarn. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie John Nelson, Emilio Pomarico, Charles Olivieri-Munroe, Christoph Poppen, Dmitri Liss und Mikhail Agrest zusammen.
Einen wichtigen Meilenstein seiner künstlerischen Laufbahn markiert die Gründung des DSCH Schostakowitsch Ensembles im Jahr 2006, dessen künstlerischer Leiter er ist. Dieses flexibel besetzte Ensemble vereint seit fast zwei Jahrzehnten führende Musikerpersönlichkeiten für Konzerte auf mehreren Kontinenten. Die Diskografie des Ensembles umfasst unter anderem die weltweit erste Gesamteinspielung der Kammermusik für Klavier und Streicher von Schostakowitsch sowie die Klaviertrios op. 11 und op. 38 von Beethoven (Paraty/Harmonia Mundi), die von der Fachpresse hochgelobt wurden.
Aus diesem Ensemble heraus gründete er 2015 in Lissabon das Festival „Verão Clássico“, das sich heute zu einer der bedeutendsten internationalen Plattformen für Konzerte und musikalische Ausbildung entwickelt hat.
Auch als künstlerischer Leiter und Kurator ist Filipe Pinto-Ribeiro international gefragt. Derzeit ist er künstlerischer Leiter des Festival de Música dos Capuchos, des Festivals Bragança ClassicFest sowie Kurator der Konzertreihe „Musical-Mente“ in Porto.
Als engagierter Förderer junger Musiker unterrichtete er ein Jahrzehnt lang Klavier an portugiesischen Universitäten, gibt regelmäßig Meisterkurse und gründete 2022 das Juventus Ensemble – eine intergenerationelle Plattform, die etablierte Künstler mit herausragenden Nachwuchstalenten in Konzerten und Residenzprojekten zusammenbringt.
Filipe Pinto-Ribeiro ist der einzige portugiesische Pianist, der als „Steinway Artist“ ausgezeichnet wurde – eine Ehrung, die ihm 2014 von Steinway & Sons verliehen wurde.
Geboren in Porto, wo er seine musikalische Ausbildung begann, schloss er im Jahr 2000 sein Studium sowie seine Promotion am Tschaikowski-Konservatorium Moskau ab. Dort studierte er fünf Jahre lang bei der renommierten Pianistin und Pädagogin Lyudmila Roschina. Seither führt ihn seine internationale Karriere in die bedeutendsten Konzertreihen und Festivals Europas, Amerikas, Asiens und Ozeaniens.
Als „Poet des Klaviers“ bezeichnet, verfügt Filipe Pinto-Ribeiro über ein außergewöhnlich breites Repertoire. Er versteht sich als musikalisches „Chamäleon“, das sich gleichermaßen in der Musik der Romantik, des Barock und der Gegenwart zu Hause fühlt. Dabei hat er Werke von Komponisten wie Bruce Adolphe, Eurico Carrapatoso, Luís Tinoco und Marcelo Nisinman uraufgeführt. Seine Klavierabende zeichnen sich durch besonders anspruchsvolle und originelle Programme aus – er ist der einzige portugiesische Pianist, der den bedeutendsten Klavierzyklus des 20. Jahrhunderts vollständig interpretiert: die 24 Präludien und Fugen op. 87 von Dmitri Schostakowitsch. Seine Solo-Diskografie umfasst fünf CDs und dokumentiert seine stilistische Vielseitigkeit mit Werken von Bach bis Ravel, von Beethoven bis Mussorgsky, von Debussy bis Prokofjew sowie mit Kompositionen portugiesischer Autoren.
Eine besondere Leidenschaft gilt der Kammermusik. In diesem Bereich arbeitete er mit zahlreichen international führenden Künstlern zusammen, darunter José van Dam, Gary Hoffman, Gérard Caussé, Eldar Nebolsin, Benjamin Schmid, Janne Saksala, Renaud Capuçon, Adrian Brendel, Pascal Moraguès, Mihaela Martin, Christian Poltéra, Liza Ferschtman, Lars Anders Tomter, Pieter Wispelwey, Anna Samuil, Viviane Hagner, Frans Helmerson, Sergei Nakariakov, Michel Portal und Radek Baborák. 1998 gründete er gemeinsam mit seiner Ehefrau, der peruanischen Pianistin Rosa Maria Barrantes, ein Klavierduo, mit dem er unter anderem ein Album mit französischer Musik für Klavier zu vier Händen veröffentlichte.
Als Solist trat er mit führenden Orchestern in Portugal sowie in zahlreichen Ländern Europas und darüber hinaus auf, darunter Österreich, Belgien, Spanien, Kuba, die Slowakei, Russland, Armenien und Ungarn. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie John Nelson, Emilio Pomarico, Charles Olivieri-Munroe, Christoph Poppen, Dmitri Liss und Mikhail Agrest zusammen.
Einen wichtigen Meilenstein seiner künstlerischen Laufbahn markiert die Gründung des DSCH Schostakowitsch Ensembles im Jahr 2006, dessen künstlerischer Leiter er ist. Dieses flexibel besetzte Ensemble vereint seit fast zwei Jahrzehnten führende Musikerpersönlichkeiten für Konzerte auf mehreren Kontinenten. Die Diskografie des Ensembles umfasst unter anderem die weltweit erste Gesamteinspielung der Kammermusik für Klavier und Streicher von Schostakowitsch sowie die Klaviertrios op. 11 und op. 38 von Beethoven (Paraty/Harmonia Mundi), die von der Fachpresse hochgelobt wurden.
Aus diesem Ensemble heraus gründete er 2015 in Lissabon das Festival „Verão Clássico“, das sich heute zu einer der bedeutendsten internationalen Plattformen für Konzerte und musikalische Ausbildung entwickelt hat.
Auch als künstlerischer Leiter und Kurator ist Filipe Pinto-Ribeiro international gefragt. Derzeit ist er künstlerischer Leiter des Festival de Música dos Capuchos, des Festivals Bragança ClassicFest sowie Kurator der Konzertreihe „Musical-Mente“ in Porto.
Als engagierter Förderer junger Musiker unterrichtete er ein Jahrzehnt lang Klavier an portugiesischen Universitäten, gibt regelmäßig Meisterkurse und gründete 2022 das Juventus Ensemble – eine intergenerationelle Plattform, die etablierte Künstler mit herausragenden Nachwuchstalenten in Konzerten und Residenzprojekten zusammenbringt.
Filipe Pinto-Ribeiro ist der einzige portugiesische Pianist, der als „Steinway Artist“ ausgezeichnet wurde – eine Ehrung, die ihm 2014 von Steinway & Sons verliehen wurde.